"WOAR" WOOD ART

1. Holzskulptur Symposium in Bad Goisern - Die Preisträger

Foto: Johann C. Scheutz

v.l.n.r: Michael Lauss, Bürgermeister Peter Ellmer, Ortrud Sturm,Herbert Golser und Kurator Dir. Helmut Loidl

Foto GreunzFoto Greunz1. Preis an Ortrud Sturm (Rödermark/D) für die Arbeit Stapelbalance.
Sie hatte drei Türme mit der Kettensäge aus drei Lärchenstämmen geschnitten. Die Arbeit besteht aus einzelnen Elementen, die leicht aufeinander zu schweben scheinen und dennoch im Stamm gewachsen fix verbunden sind. Die Schnitte der Kettensäge sind noch sichtbar - damit ist der Künstlerin in besonderer Weise der Hinweis auf die Bedeutung des Holzes im Salzkammergut gelungen.

Foto GreunzFoto GreunzDer zweite Preis ging an Michael Lauss (Wegscheid - D). Für die Arbeit "Metamorphose" verwendet er schwere Eichenstämme, die er zuerst auf eine archaische Bootsform zuschneidet. Nun setzt er kleine Elemente auf, schafft Durchblicke und erzeugt so eine äußerst leichte und lebendige Struktur. Er verwandelt Schwere durch diese Intervention in Leichtigkeit - damit macht er Metamorphose erlebbar.

Foto: Johann C. ScheutzFoto GreunzDer dritte Preis ging an Herbert Golser (Klein Pöchlarn) und dessen Arbeit "Opferholz" . Drei bis sechs Meter lange Lärchenstämme wurden mit der Hand gespalten und im Feuer an der Übergangsstelle zwischen "Tag und Nacht " angebrannt. Die Skulptur ist an der Einfahrt von Bad Goisern ein wichtiges Zitat, das auf die Bedeutung des Holzes im Salzkammergut hinweist.

Foto GreunzFoto GreunzMit besonderer Würdigung der Jury wurden ausgezeichnet:

Anne Ochmann (Berlin): Das verlorene Boot. Ihre Skulpturen sind von einer ungeheuren Zartheit und Zerbrechlichkeit, es ist gleichsam eine dreidimensionale Zeichnung eines alten Salzbootes, das ehemals die Traun hinunter fuhr.

Foto GreunzFoto GreunzRobert Bitterli (CH): Bitterli 1.0. Durch die Verwendung von Altholz weist er auf die Brüchigkeit alter Menschen hin.

Foto GreunzFoto GreunzFabian Fink (Salzburg), die in einem Nebenarm des Mühlbaches situiert wurde.
"Fluss" (so heißt sie Skulptur aus Kastanienholz) beeindruckt besonders durch ihren Aufstellungsort.

Foto GreunzFoto GreunzHerbert Egger (Bad Goisern) Vermutlich A ZUGG (Harmonika). Die Skulptur wurde aus Fichtenholz geschnitten und entfaltet sich wie ein Musikstück. Sie wirkt leicht und dennoch stark strukturiert.

Foto GreunzFoto GreunzAnton Kirchmayr's(Haidmühle - D) "Goiserer Tor" wurde im ersten Stock der Landesusstellung im HAND.WERK.HAUS. aufgestellt.

Alle nicht angekauften Arbeiten stehen zum freien Verkauf. Die Skulpturen sind in Bad Goisern bis zum Ende der Landesausstellung 08bei freiem Eintritt zu besichtigen.

 











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